Roter Sand Trail – mein erster Ultra
Hab alle Ziele erreicht, die ich erreichen wollte. Ich bin eine Runde mit meiner Liebsten gelaufen und dann noch eine Runde mit meinem Kumpel vom Gardasee.
Dann dachte ich an das Ziel, das ich letztes Jahr hatte: das Sechsstundenrennen durchzulaufen. Das habe ich so naja gepackt – würde es aber als abgehakt werten.
Kurz vor dem Lauf dachte ich: 45 km, dann würde ich einen DUV-Eintrag bekommen. Wie passend – genau an diesem Ort habe ich vor zwei Jahren meinen ersten Wettkampf bestritten.
Dafür, dass ich weder dafür trainiert noch getapert habe, war das schon ordentlich. Ich habe das Training der letzten Woche noch deutlich in den Beinen gespürt.
Das unangenehme Gefühl, das ich schon mal beim Gardasee spüren durfte, setzte dieses Mal schon bei Kilometer 19 ein. Beim Gardasee war es ziemlich genau Kilometer 35, als dieser Schmerz einsetzte.
Bei ca. Kilometer 25 hatte ich beschlossen, jedes Ergebnis zu akzeptieren, das rauskommt – selbst wenn ich meine angepeilten 45 km nicht schaffen sollte. Umso erfreulicher, dass ich es geschafft habe.
Hab während des Wettkampfs herausgefunden, dass ich die Peanut Riegel von Cliff nicht vertrage. Wurde mit rektaler Disharmonie gestraft.
Ich weiß, ich bin nicht der Klügste, aber zäh bin ich.
Es ist wirklich ein tolles Event, wo sich alle Altersgruppen und Leistungsstufen die Hand geben. Die Zuschauer hat es auch von den Beinen gerissen. Es gab keinen Müll im Wald, nicht ein Päckchen – man merkt einfach, dass es ein ganz anderer Schlag Menschen ist, der hier einfach Spaß hat.
Platz 31.