14. Frankensteinlauf – neue PR trotz Zügeln


Danke schön, ihr Lieben. Hatte eine wirklich schöne Zeit. Wunderschöne kleine Veranstaltung, richtig toll organisiert und ein super Mix aus Trail und Waldlauf. Bin wie angekündigt nicht All-Out gegangen – ich denke, das werde ich in Zukunft auch nicht mehr. Also schon noch hart und herzlich, aber ich glaube, da liegt mein Sweet Spot.

Im Gegensatz zu meinen Vorsätzen bin ich mit meinem Kumpel mit einer Sub-5:00-Pace gestartet. Hab ihn natürlich auch gleich ziehen lassen, bevor mir das Herz aus dem Hals gesprungen ist – das Spiel hätte ich nicht lange mitgemacht.

Letztes Jahr hatte ich 1:33, dieses Jahr 1:30. Wiege in etwa dasselbe, rund 80 kg. Mit dem Unterschied, dass ich deutlich stabiler im Downhill war, mehr pushen konnte auf der Geraden und – wenn ich gekonnt hätte – auch im Uphill. Außerdem war meine durchschnittliche Herzfrequenz knapp 6 Schläge unter der vom letzten Jahr. Ich würde sagen, das sieht nach einer ordentlichen Entwicklung aus.

Gab 2-3 Engstellen, wo man auf andere warten musste, bis sie den Weg freigaben. Musste zwischendrin auch kurz abbremsen, weil jemand vor mir etwas desorientiert unterwegs war – kurz geschaut, ob alles gut ist. War wohl nur die Erschöpfung, hab ihn später noch im Ziel gesehen.

Alles erreicht, was ich erreichen wollte. Der Erstplatzierte hat übrigens einen Streckenrekord aufgestellt mit ca. 53 Minuten.